#VisionSustainability2030

Unser Weg zum nachhaltigen Bildungscampus

#VisionGreenMobility Nachhaltige und innovative Mobilitätslösungen vorantreiben.

#VisionBeingHuman Menschen auf ihrem Bildungsweg bestmöglich unterstützen.

#ZeroEmmisionVision Den klimaneutralen und weitgehend energieautarken Betrieb des Bildungscampus vorantreiben.

#VisionNaturalHabitat Auf meteorologische Veränderungen vorbereitet sein und einen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der heimischen Tier- und Pflanzenarten leisten.

#VisionCircularEconomy Die Kreislauffähigkeit des Bildungscampus vorantreiben, um den Ressourcenverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren.

Unser Weg zum nachhaltigen Bildungscampus

Als innovativer Ort, der aktiv die Zukunft gestaltet, will der Bildungscampus nicht nur bei Bildung und Forschung, sondern auch im Bereich Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle einnehmen. 

Wir entwickeln den nachhaltigen, zukunftsfähigen und innovativen Campus von morgen mit dem Ziel, bis 2030 CO2-neutral zu werden

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir eine übergeordnete Strategie und eine Roadmap für den Campus entwickelt. Die Strategie gliedert sich in fünf Handlungsfelder, die sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen orientieren. Jedes Handlungsfeld umfasst Maßnahmen mit klaren Leitlinien für die Umsetzung. Zusammen bilden sie den Rahmen für unsere nachhaltigen Entwicklungen und sind unter dem Motto #VisionSustainability2030 zusammengefasst.

Unsere Handlungsfelder

Für uns ist wichtig, dass alle Bereiche und Bedürfnisse rund um den Standort Bildungscampus berücksichtigt werden und der Nachhaltigkeitsbegriff ganzheitlich verstanden wird. Nur so decken wir alle Dimensionen der Nachhaltigkeit ab. Zur Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie setzen wir uns klare Ziele und Leitlinien. Das Fundament hierfür bilden unsere fünf Handlungsfelder, die an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen (UN) angelehnt sind.

Unser Fokus

Die Sustainable Development Goals der UN bestehen aus 17 globalen Nachhaltigkeitszielen. Die jeweiligen Ziele erläutern, wie nachhaltiges Handeln für jeden möglich ist und wo Handlungsbedarf besteht. Sie bilden die Grundlage für ein menschenwürdiges Leben und einer dauerhaften natürlichen Lebensgrundlage. 

Für den Bildungscampus legen wir den Fokus auf insgesamt acht Ziele, zu denen wir einen wesentlichen Beitrag leisten können. Diese sind in den fünf Handlungsfeldern zusammengefasst und helfen uns dabei, die Maßnahmen bedarfsgerecht und effektiv umzusetzen. 

#VisionZeroEmission
#VisionNaturalHabitat
#VisionCircularEconomy
#VisionGreenMobility
#VisionBeingHuman

Klimaneutralität & Energieautarkie

#VisionZeroEmission
Den klimaneutralen und weitgehend energieautarken Betrieb des Bildungscampus vorantreiben.

Auf dem Weg zum Klimaneutralen Betrieb

Mit der Senkung unserer Treibhausgasemissionen wollen wir einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten. Wir unterstützten damit das Ziel des Pariser Klimaabkommens, die Erderwärmung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen. Um das zu ermöglichen wollen wir unsere Scope-1- und Scope-2-Emissionen – die Treibhausgasemissionen, die nach dem Greenhouse Gas Protocol selbsterzeugt oder durch den Energielieferanten freigesetzt werden – dauerhaft reduzieren. Bis 2028 streben wir eine Reduktion um 70% und bis 2030 eine vollständige Treibhausgasneutralität in diesem Bereich an. Ein Bestandteil dafür ist, dass der Campus einen Teil seines Strom- und Wärmeenergiebedarfs regenerativ selbst erzeugt. Hierfür werden die Dächer von Campus Ost, Mitte und Nord mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet und die Heiz- und Kühlkurven sowie Beleuchtungen in den Gebäuden angepasst.

Klimaresilienz & Biodiversität

#VisionNaturalHabitat
Auf meteorologische Veränderungen vorbereitet sein und einen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der heimischen Tier- und Pflanzenarten leisten.

Neue Lebensräume gestalten und Vielfalt bewahren

Nachhaltig und verantwortungsvoll zu handeln, bedeutet auch, sich auf kommende Klimaveränderungen vorzubereiten und Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten zu bewahren. Aus diesem Grund wollen wir die Aufenthaltsqualität auf unseren Flächen erhöhen, in dem wir die Außenflächen schrittweise stärker begrünen. Die angesiedelten Bienenvölker und weitere Tier- und Pflanzenarten profitieren davon ebenfalls, denn sie können die Blühwiesen als natürliches Habitat und Nahrungsangebot nutzen. Für die biodiversitätsfördernde Gestaltung streben wir einen Biotopflächenfaktor (BFF) von 0,4 an. Zusätzlich möchten wir damit die Äquivalenttemperatur – die sogenannte gefühlte Temperatur – auf unter 35°C begrenzen.

Kreislauffähigkeit & Sharing-Ökonomie

#VisionCircularEconomy
Die Kreislauffähigkeit des Bildungscampus vorantreiben, um den Ressourcenverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren.

Ressourcen schonend einsetzen und intelligent nutzen

Auf dem Bildungscampus treiben wir vielfältige Maßnahmen im Rahmen der Kreislauffähigkeit voran. Für uns ist es wichtig den Ressourcenverbrauch insgesamt zu reduzieren und auf erneuerbare Rohstoffe zu setzen. Hierfür nutzen wir zukünftig das Cradle-to-Cradle-Prinzip für die Gestaltung und Planung neuer Gebäude. Dabei wird der Ansatz einer vollständigen Kreislaufwirtschaft verfolgt, bei dem die Rohstoffe wiederverwendet und nicht neu hinzugefügt werden. 
Auch die Steigerung unserer Recyclingquote und damit einhergehend die Verringerung des Restmüllaufkommens sind für uns essenzielle Ziele. 
Unsere natürlichen Ressourcen sollen wo möglich wiederverwendet werden, auch beim Thema Wasser. In der Zukunft wollen wir Regenwasser speichern und für die Bewässerung unserer Grünanlagen verwenden – und damit unseren Trinkwasserverbrauch um ein Viertel reduzieren. Aktuell erfolgt dies durch Trinkwasser, dass in Form einer Tröpfchenbewässerung die Blühwiesen mit den benötigten Wassermengen versorgt. 

Mobilität

#VisionGreenMobility
Nachhaltige und innovative Mobilitätslösungen vorantreiben.

Nachhaltige Mobilität für ein gutes Klima

Wir wollen eine gesundheitsfördernde und klimafreundliche Mobilität auf und zum Bildungscampus gewährleisten. Für Studierende ist und bleibt das Fahrrad eins der beliebtesten Verkehrsmittel, auch für die Wege durch das angrenzende Stadtzentrum. Die Förderung der Fahrradinfrastruktur ist daher ein logischer Schritt. Hierzu zählen für uns mehrere Sharing-Angebote für Fahrräder und E-Roller, ausreichend Fahrrad-Stellplätze und bis zu sechs Fahrrad-Servicepunkte für Reparaturzwecke. 
Auch bei der automobilen E-Mobilität wollen wir einen signifikanten Beitrag leisten. Bis 2026 sollen deshalb 15% unserer öffentlichen Parkplätze auf dem Bildungscampus sukzessive mit E-Ladesäulen ausgestattet werden. Auch im Hinblick auf die Carsharing-Angebote ist dies ein wichtiger Schritt. Mit Hilfe eines systematischen Monitorings wollen wir ab 2028 die mobilitätsbedingten Emissionen systematischen erfassen und damit den Erfolg der Maßnahmen überprüfen und bei Bedarf anpassen. 

Mensch

#VisionBeingHuman
Menschen auf ihrem Bildungsweg bestmöglich unterstützen.

Die Gemeinschaft im Fokus

In Zukunft legen wir noch mehr Wert auf einen lebendigen und einladenden Campus, um die Werte soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Diversität und Gesundheit zu stärken. 
Der Bildungscampus soll ein barrierefreier Ort werden, an dem Lernen und Zusammenkommen für alle Menschen möglich ist. Gerade die Außenflächen sollen deshalb so gestaltet werden, dass mindestens einen Wert von 0,9 auf dem Index „Barrierefreiheit“ der DGNB erreichen wird. 

Um die Gesundheit der am Bildungscampus ansässigen Personen zu fördern, organisiert das Gesundheitsnetzwerk regelmäßige Workshops, Events und medizinische Check-ups. 
Auch über dieses Thema hinaus wollen wir auf dem Campus berichten und veröffentlichen daher ab 2024 regelmäßig Beiträge auf unseren Bildungscampus Kanälen zu Themen rund um die Nachhaltigkeit. Wir sind davon überzeugt, dass jede und jeder Einzelne einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann und echte Veränderung nur durch Zusammenarbeit möglich ist.

Unsere Projekte

Wir fokussieren uns derzeit auf verschiedene Projekte, die zu den jeweiligen Handlungsfeldern beitragen. Zum Teil handelt es sich um Forschungsprojekte, an denen die ansässigen Institutionen beteiligt sind. Andere werden eigenständig durchgeführt und tragen zur Verbesserung des Standortbetriebs auf dem Bildungscampus bei.

  • Installation von Photovoltaik (PV) Anlagen

    Die Photovoltaik Anlagen werden zur regenerativen Energieerzeugung des Strom- und Wärmebedarfs installiert. Die Errichtung erfolgt auf den Gebäudedächern des Bildungscampus Ost, Mitte und Nord.

  • Ausweitung der E-Ladesäulen

    Zur Stärkung der automobilen E-Mobilität werden die öffentlichen Parkhäuser auf dem Bildungscampus mit E-Ladesäulen ausgestattet. Zukünftig sollen bis zu 15% der Gesamtparkplätze eine E-Ladesäule besitzen. 

  • Installation der Tröpfchenbewässerung

    Zur Bewässerung unserer Blühwiesen wurde eine Tröpfchenbewässerung installiert, welche den Wasserbedarf anhand von Sensoren steuert. Das Forschungsprojekt wird durch das Fraunhofer IAO begleitet, um herauszufinden, wie viel Trinkwasserverbrauch durch die Tröpfchenbewässerung eingespart werden kann. 

  • KEFF+ Check

    Zusammen mit der Regionalen Kompetenzstelle „Ressourceneffizienz“, überprüfen wir im Rahmen des KEFF+ Checks systematisch unsere Energieverbrauchswerte. Ziel ist es Hauptverbraucher zu identifizieren und ggfs. Effizienzmaßnahmen anzustoßen. 

  • Einführung von „TooGoodToGo“ bei den CampusStores

    Aufgrund der hohen Lebensmittelverschwendung und -entsorgung führen wir auf dem Bildungscampus, genauer gesagt in den CampusStores, die Lebensmittelrettung „TooGoodToGo“ ein. Verpackte Lebensmittel, die kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen, können kostengünstiger erworben werden.

Mehr zur Nachhaltigkeit und dem Bildungscampus

Nachhaltigkeitsstrategie 2030

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